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Allgeier baut das internationale Softwarenentwicklungsgeschäft im Geschäftsbereich Technology deutlich aus

13.08.2018

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR

München, 13. August 2018 – Die Allgeier SE, München (ISIN DE000A2GS633, WKN A2GS63), beschleunigt mit einer weiteren Akquisition die Entwicklung zu einem international tätigen Softwareentwicklungsunternehmen. Am heutigen Tag hat die Allgeier SE einen Kaufvertrag zum Erwerb der Mehrheit der Geschäftsanteile des Softwareentwicklungsunternehmens iQuest unterzeichnet.

iQuest ist ein internationales Softwareunternehmen mit rund 700 hochqualifizierten Mitarbeitern, die in den Entwicklungszentren in Cluj, Bukarest, Sibiu, Brasov und Craiova in Rumänien sowie an den weiteren Standorten in Deutschland, der Schweiz und Polen tätig sind. iQuest wurde 1998 gegründet und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 30 Mio. Euro bei einer bereinigten operativen EBITDA-Marge von rund 15 Prozent. Die Gesellschaft erstellt individuelle Softwarelösungen für große internationale Kunden insbesondere aus den Branchen Life Sciences, Telekommunikation, Finanzdienstleistungen, Verkehr und Energie. Mit der Beteiligung baut Allgeier die Kompetenz in der Entwicklung komplexer Softwarelösungen für geschäftskritische Unternehmensprozesse weiter aus und setzt die Internationalisierung der Gruppe fort. Mit dem deutlichen Ausbau seiner Nearshoring-Ressourcen innerhalb der EU bietet Allgeier künftig noch höhere Skalierbarkeit durch ein flexibles, an den Bedürfnissen der Kunden orientiertes Service- und Delivery-Modell. Allgeier verfügt neben den deutschen Standorten bereits über europäische Entwicklungsstandorte in Prag (Tschechische Republik) und Timisoara (Rumänien) sowie internationale Entwicklungszentren in Indien, Vietnam und China mit insgesamt über 5.000 Software-Experten.

Der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der Kartellfreigabe in Deutschland sowie weiterer Closing-Bedingungen. Die Durchführung des Kaufvertrags wird in den kommenden vier bis sechs Wochen erwartet. Allgeier wird dann ca. 67 Prozent der Geschäftsanteile für einen Kaufpreis im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwerben. Cornelius Brody, der Gründer von iQuest, bleibt mit ca. 21 Prozent für die nächsten Jahre am Unternehmen beteiligt. Das operative Management hält eine Beteiligung von insgesamt ca. 12 Prozent.

Getrieben durch die globale Digitalisierung und die rasante technologische Entwicklung besteht an den weltweiten Märkten eine hohe Nachfrage nach hochagiler Software- und Applikationsentwicklung. Themen wie das Internet der Dinge (IoT), Industrie 4.0 und die zielgerichtete Nutzung großer Datenmengen bis zur Einbeziehung künstlicher Intelligenz haben über alle Branchen hinweg rasche Änderungen für Geschäftsmodelle und IT-Systeme zur Folge. Vor dem Hintergrund dieser globalen Marktchancen ist der Erwerb der iQuest für Allgeier der nächste Schritt für den weiteren signifikanten Ausbau des Software-Entwicklungs- und -Services-Geschäfts. Nach der Integration von ca. 400 SAP-Spezialisten von Ciber im Jahr 2017 hat Allgeier zu Beginn dieses Jahres das globale High End-Softwareentwicklungsgeschäft mit der Akquisition des österreichischen Softwareentwicklungsspezialisten ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H., Wien, verstärkt. Im Juni folgte die Akquisition der Objectiva Software Solutions, Inc., San Diego, Kalifornien, USA mit rund 450 hochqualifizierten Softwareentwicklern an den chinesischen Entwicklungszentren in Beijing und Xi’an.