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Allgeier erzielt im ersten Quartal 2019 anhaltendes Umsatz- und Ergebniswachstum und beabsichtigt Kapitalerhöhung zur Finanzierung weiterer Wachstumsinvestitionen

07.05.2019

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR

München, 07.05.2019 – Allgeier SE (ISIN DE000A2GS633, WKN A2GS63) erzielt gemäß vorläufiger Zahlen im ersten Quartal 2019 (01. Januar 2019 – 31. März 2019) weiteres deutliches Wachstum in Umsatz und Ergebnis entsprechend der Planung für 2019.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal 2019

Im ersten Quartal 2019 (01. Januar 2019 bis 31. März 2019) steigerte der Allgeier Konzern die Gesamtleistung um 22 Prozent auf 189,7 Mio. Euro (fortgeführtes Geschäft des Vorjahres: 155,2 Mio. Euro). Das bereinigte Konzern-EBITDA (EBITDA vor Effekten, die betriebswirtschaftlich als außerordentlich oder periodenfremd qualifiziert werden) der ersten drei Monate 2019 stieg um 34 Prozent auf 14,0 Mio. Euro (Vorjahr: 10,5 Mio. Euro). Das EBITDA der Periode lag bei 13,4 Mio. Euro (Vorjahr: 9,5 Mio. Euro), entsprechend einer Steigerung um 41 Prozent. Der Konzern erzielte damit im ersten Quartal 2019 ein EBIT von 5,8 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro), was einer Steigerung von ebenfalls 41 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht.

Im ersten Quartal 2019 wurde der ab dem 01. Januar 2019 verpflichtend nach IFRS anzuwendende Standard zur Bilanzierung der Miet- und Leasingverträge umgesetzt (IFRS 16). Diese Bilanzierungsänderung bewirkte im ersten Quartal 2019 eine Erhöhung des EBITDA um 3,9 Mio. Euro; das Vorjahresquartal ist um 2,9 Mio. Euro erhöht. Beim EBIT des ersten Quartals 2019 bewirkt die Bilanzierungsänderung noch eine Erhöhung von 0,3 Mio. Euro (das Vorjahresquartal wurde entsprechend um 0,2 Mio. Euro nach oben angepasst). Der Allgeier Konzern nimmt die Umstellung nach der retrograden Methode vor, womit die Vorjahreszahlen an die Berichterstattung des ersten Quartals 2019 angepasst wurden, um eine Vergleichbarkeit der Zahlen zu gewährleisten. Die Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 16 betreffen neben den Effekten in der Gewinn- und Verlustrechnung auch den Bilanzausweis aufgrund der Aktivierung der Miet- und Leasingverträge mit ihren Nutzwerten und der Passivierung der zukünftigen Zahlungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer.

 

Fortgeführtes Geschäft in Tsd. EUR Q1-2019 Q1-2018 Abweichung in %
Gesamtleistung 189.860 155.239 122%
EBITDA bereinigt (ohne IFRS 16) 10.195 7.613 134%
EBITDA Änderungen gem. IFRS 16 3.864 2.865 135%
EBITDA bereinigt (gem. IFRS 16) 14.059 10.478 134%
Außerordentliche und periodenfremde Effekte -663 -950
EBITDA (ohne IFRS 16) 9.532 6.663 143%
EBITDA Änderungen gem. IFRS 16 3.864 2.865 135%
EBITDA (gem. IFRS) 13.396 9.528 141%
EBIT (ohne IFRS 16) 5.441 3.837 142%
EBIT Änderungen gem. IFRS 16 326 246 132%
EBIT (gem. IFRS 16) 5.767 4.083 141%

 

Eckdaten der Bilanz zum 31. März 2019

Dem Allgeier Konzern standen zum Ende des ersten Quartals 2019 liquide Mittel in Höhe von 71,7 Mio. Euro zur Verfügung (31. Dezember 2018: 77,0 Mio. Euro). Die Finanzschulden blieben zum Bilanzstichtag mit 181,8 Mio. Euro unverändert (31. Dezember 2018: 181,7 Mio. Euro), davon 158,4 Mio. Euro langfristige Finanzschulden (31. Dezember 2018: 150,3 Mio. Euro).

Hinweise zu den Angaben zum 31. März 2019

Alle genannten Zahlen des ersten Quartals 2019 sind gemäß IFRS ermittelt und nicht auditiert.

Eine freiwillige Zwischeninformation zum 31. März 2019 der Allgeier SE wird am 31. Mai 2019 veröffentlicht und ist dann unter www.allgeier.com einzusehen.

Allgeier beabsichtigt Kapitalerhöhung zur Finanzierung weiterer Wachstumsinvestitionen

Allgeier hat das strategische Ziel, den deutlichen Ausbau insbesondere des Geschäftsbereichs Technology mit seiner globalen Präsenz kontinuierlich fortzusetzen. Der Markt für Softwareentwicklung und Digitalisierung konsolidiert sich weltweit und entwickelt sich sehr rasch technologisch weiter. Allgeier hat bereits einen profunden Footprint in Bereichen wie Softwareentwicklung, künstliche Intelligenz oder Cloud-Services und pflegt eine gut gefüllte M&A-Pipeline mit Unternehmen dieser Art. Vor diesem Hintergrund prüft Allgeier anhaltend die Möglichkeiten zur deutlichen Ausweitung des finanziellen Spielraums. Dazu gehören die Optimierung und Ausweitung des Fremdfinanzierungsrahmens und die Durchführung einer Kapitalerhöhung um bis zu 10% des Grundkapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts. Diese soll noch vor der ordentlichen Hauptversammlung am 28. Juni 2019 unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals der Gesellschaft in Form einer Barkapitalerhöhung erfolgen. Die Beschlussfassung über die beabsichtigte Kapitalerhöhung und die anschließende Durchführung der Kapitalerhöhung wird die Allgeier SE in separaten Ad-hoc-Mitteilungen bekanntgeben.