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Allgeier erzielt in den ersten drei Quartalen 2019 zweistelliges Wachstum in Umsatz und EBITDA

25.10.2019

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR

München, 25. Oktober 2019 – Allgeier SE (ISIN DE000A2GS633, WKN A2GS63) erzielt in den ersten neun Monaten 2019 (01. Januar 2019 – 30. September 2019) gemäß vorläufiger Zahlen weiteres Wachstum in Umsatz und EBITDA.

Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2019

Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten 2019 gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 16 Prozent auf 584 Mio. Euro (fortgeführtes Geschäft des Vorjahres: 503 Mio. Euro). Die Wertschöpfung (definiert als Gesamtleistung abzüglich der den Umsätzen direkt zurechenbaren Umsatz- und Personalkosten) erhöhte sich um 21 Prozent auf 169 Mio. Euro (Vorjahr: 140 Mio. Euro), was einer Rohmarge von 28,9 Prozent entspricht (Vorjahr: 27,8 Prozent).

Das bereinigte Konzern-EBITDA der Periode (EBITDA vor Effekten, die betriebswirtschaftlich als außerordentlich oder periodenfremd qualifiziert werden) wuchs um 22 Prozent auf 51 Mio. Euro (Vorjahr: 41,9 Mio. Euro). In dieser Zahl sind zu Zwecken der Vergleichbarkeit der Geschäftsjahre und der transparenten Darstellung der operativen Ertragskraft außerordentliche und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 6,5 Mio. Euro bereinigt; im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatten sich die entsprechenden außerordentlichen Effekte zu einem Aufwand von 6,3 Mio. Euro saldiert. Die außerordentlichen Effekte des Jahres 2019 betreffen vor allem außerordentliche Kosten aus der Restrukturierung im Segment Experts. Damit erzielte der Konzern in den ersten drei Quartalen 2019 eine bereinigte EBITDA-Marge von 8,8 Prozent (Vorjahr: 8,3 Prozent). Die Ergebnissteigerung wird wesentlich von den beiden strategischen Konzernsegmenten Technology und Enterprise Services getragen, die in Summe ihr vorläufiges bereinigtes EBITDA um 34 Prozent auf 53 Mio. Euro (Vorjahr: 39,5 Mio. Euro) erhöht. Das Segment Experts erzielte nach deutlicher Ergebniserholung im dritten Quartal ein bereinigtes EBITDA von 6 Mio. Euro (Vorjahr: 8,9 Mio. Euro). Das Konzern-EBITDA stieg unter Einbeziehung der außerordentlichen Effekte um 25 Prozent auf 44 Mio. Euro (Vorjahr: 35,6 Mio. Euro). Das Konzern-EBIT betrug 22 Mio. Euro (Vorjahr: 18,1 Mio. Euro) und stieg damit um 21 Prozent.

Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2019

Im dritten Quartal 2019 (01. Juli 2019 – 30. September 2019) verzeichnete der Konzern einen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 16 Prozent auf 203 Mio. Euro (Vorjahr: 175,6 Mio. Euro). Im selben Zeitraum stieg die Wertschöpfung um 25 Prozent auf 62 Mio. Euro (Vorjahr: 50,1 Mio. Euro), was einer Rohmarge von 30 Prozent entspricht (Vorjahr: 28,5 Prozent). Das um außerordentliche oder periodenfremde Effekte bereinigte Konzern-EBITDA lag mit 22 Mio. Euro um 42 Prozent über dem Ergebnis der Vorjahresperiode (Vorjahr: 15,5 Mio. Euro). Das entspricht einer bereinigten EBITDA-Marge von 11 Prozent (Vorjahr: 8,9 Prozent). Die bereinigten außerordentlichen und periodenfremden Effekte betrugen im dritten Quartal 2019 in Summe ca. minus 3 Mio. Euro (Vorjahr: minus 2,2 Mio. Euro). Unter Einbeziehung der außerordentlichen und periodenfremden Effekte betrug das Konzern-EBITDA des dritten Quartals 19 Mio. Euro (Vorjahr: 13,3 Mio. Euro), was einer Steigerung um 42 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Das vorläufige Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug im selben Zeitraum 11 Mio. Euro (Vorjahr: 7,0 Mio. Euro), was einer Steigerung von 62 Prozent entspricht.

Umsetzung des IFRS 16

In den ersten neun Monaten 2019 wurde der ab dem 01. Januar 2019 verpflichtend nach IFRS anzuwendende Standard zur Bilanzierung der Miet- und Leasingverträge umgesetzt (IFRS 16). Der Allgeier Konzern nimmt die Umstellung nach der retrograden Methode vor, womit die Vorjahreszahlen an die Berichterstattung der ersten drei Quartale 2019 angepasst wurden und die Vergleichbarkeit der Zahlen gewährleistet ist.

Eckdaten der Bilanz zum 30. September 2019

Das Konzerneigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 30. September 2019 160 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 130,6 Mio. Euro). Die liquiden Mittel blieben mit 77 Mio. Euro konstant (31. Dezember 2018: 77,0 Mio. Euro). Die verzinslichen Finanzschulden fielen zum Stichtag 30. September 2019 aufgrund der Rückführung von Bankdarlehen auf 169 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 181,7 Mio. Euro), davon sind 146 Mio. Euro als langfristige Finanzschulden zu qualifizieren (31. Dezember 2018: 150,3 Mio. Euro). Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Ende des dritten Quartals 2019 auf 580 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 536,6 Mio. Euro).

Ausblick auf das vierte Quartal 2019

Vor dem Hintergrund der sehr guten Geschäftsentwicklung im dritten Quartal hält die Allgeier SE für das laufende Geschäftsjahr an der im Geschäftsbericht 2018 vorgenommenen Umsatz- und Ergebnisprognose für den Gesamt-Konzern fest.

Hinweis

Alle genannten Zahlen der ersten drei Quartale 2019 sind gemäß IFRS ermittelt und nicht auditiert. Die freiwillige Zwischenformation der Allgeier SE zum 30. September 2019 wird am 14. November 2019 veröffentlicht und ist dann unter www.allgeier.com einzusehen.