Investor Relations
Allgeier SE übertrifft gemäß vorläufiger Zahlen den Forecast für das Geschäftsjahr 2021 - Marge steigt deutlich

10.03.2022

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Art. 17 MAR

München, 10. März 2022 – Der Allgeier Konzern übertrifft gemäß vorläufiger und noch ungeprüfter Zahlen im Geschäftsjahr 2021 (01. Januar 2021 – 31. Dezember 2021) den zuletzt mit Ad-hoc-Mitteilung vom 17. Dezember 2021 veröffentlichten Ergebnis-Forecast. Allgeier verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 ein zweistelliges Umsatzwachstum und konnte die Ergebnismarge des bereinigten EBITDA erstmals auf über 10 Prozent steigern.

Geschäftsentwicklung des fortgeführten Geschäfts im Gesamtjahr 2021

Der Allgeier Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2021 im fortgeführten Geschäft eine Gesamtleistung von 404 Mio. Euro (Vorjahr: 353 Mio. Euro), was einem Wachstum von 15 Prozent entspricht. Dabei stieg die Wertschöpfung (definiert als Gesamtleistung abzüglich der den Umsätzen direkt zurechenbaren Umsatz- und Personalkosten) überproportional um 27 Prozent auf 129 Mio. Euro (Vorjahr: 102 Mio. Euro). Der Konzern steigerte die Wertschöpfungsmarge damit auf 32 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent). Das bereinigte EBITDA (EBITDA vor Effekten, die betriebswirtschaftlich als außerordentlich oder periodenfremd qualifiziert werden) stieg um 48 Prozent auf 45 Mio. Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro), entsprechend einer Marge von 11,1 Prozent (Vorjahr: 8,6 Prozent). Bereinigt wurden im Geschäftsjahr 2021 insbesondere die Aufwendungen aus der Bewertung der im Jahr 2021 ausgegebenen Aktienoptionen. Das EBITDA wuchs um 63 Prozent und betrug 38 Mio. Euro (Vorjahr: 23 Mio. Euro). Das EBIT belief sich auf 20 Mio. Euro (Vorjahr: 7 Mio. Euro), entsprechend einer Steigerung um 179 Prozent.

Eckdaten der Bilanz zum 31. Dezember 2021

Dem Allgeier Konzern standen zum Ende des Geschäftsjahres 2021 liquide Mittel in Höhe von 69 Mio. Euro zur Verfügung (Vorjahr: 61 Mio. Euro). Die kurz- und langfristigen Finanzschulden beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 138 Mio. Euro (Vorjahr: 29 Mio. Euro). Der wesentliche Grund für den Anstieg ist die Finanzierung der im Jahr 2021 getätigten Akquisitionen. Die nach IFRS 16 zu passivierenden Leasingverbindlichkeiten betrugen 45 Mio. EUR (Vorjahr: 31 Mio. EUR). Die Bilanzsumme stieg auf 471 Mio. Euro (Vorjahr: 244 Mio. Euro).

Bestätigung der Guidance 2022

Die Allgeier SE bestätigt Stand heute die Guidance für das Geschäftsjahr 2022, die in der Ad-hoc-Mitteilung vom 17. Dezember 2021 veröffentlicht wurde. Diese sieht im Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz in der Größenordnung von 480 bis 520 Mio. Euro vor. Das erwartete bereinigte EBITDA der Allgeier SE für 2022 beträgt zwischen 63 und 69 Mio. Euro. Die entsprechende bereinigte EBITDA-Marge soll im laufenden Geschäftsjahr auf 13 bis 14 Prozent steigen. Mittelfristig strebt der Vorstand für die kommenden drei Jahre eine jährliche organische Wachstumsrate von 10 bis 15 Prozent und eine bereinigte EBITDA-Marge von 15 Prozent an.

Hinweise

Die erfolgten Akquisitionen sind jeweils ab dem Erwerbszeitpunkt (Closing) im Konzern konsolidiert. Die im Dezember 2021 erfolgte Akquisition der Evora-Gruppe wird ab dem 31. Dezember 2021 konsolidiert. Das bedeutet, dass diese Akquisition noch keine Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2021 hat, die Erstkonsolidierung aber in der Bilanz zum 31. Dezember 2021 einschließlich der Erwerbstransaktion abgebildet ist.

Der Geschäftsbericht 2021 der Allgeier SE wird am 29. April 2022 veröffentlicht und ist dann unter www.allgeier.com einzusehen.

Alle Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2021 sind vorläufig und vom Konzernabschlussprüfer noch nicht abschließend geprüft. Angaben für Zeiträume nach dem 31. Dezember 2021 stellen auf Annahmen und Schätzungen beruhende Erwartungen des Vorstands dar. Die künftigen tatsächlichen Entwicklungen und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen. Die Allgeier SE übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftigen Entwicklungen und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Ad-hoc-Mitteilung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

Dieses Dokument enthält – in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte – ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können. Diese ergänzenden Finanzkennzahlen können als Analyseinstrument nur eingeschränkt tauglich sein und sollten für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Allgeier SE nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen, so dass sie deshalb möglicherweise nicht vergleichbar sind. Weitere Informationen zu den von der Allgeier SE verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2020.