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Allgeier SE: Aufsichtsrat stellt Jahresabschluss fest und schlägt Dividende vor

17.04.2013

München, 17.04.2013 – Der Aufsichtsrat der Allgeier SE (ISIN DE0005086300, WKN 508630) hat in seiner Sitzung am 17. April 2013 den testierten Jahres- und Konzernabschluss der Allgeier SE für das Geschäftsjahr 2012 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Die finalen Konzernzahlen entsprechen den in der Ad hoc-Mitteilung vom 26. März 2013 angekündigten vorläufigen Zahlen.

Umsatz und Ergebnisentwicklung nach IFRS

Allgeier SE verzeichnet auch im Geschäftsjahr 2012 (01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012) ein deutliches Wachstum. So stieg der Konzernumsatz nach IFRS um 44,0 Mio. Euro auf 422,8 Mio. Euro (Vorjahr: 378,8 Mio. Euro), was einem Wachstum von 12 Prozent entspricht. Das Konzern-EBITDA erhöhte sich um 3 Prozent auf 22,9 Mio. Euro (Vorjahr: 22,3 Mio. Euro). Das von den operativen Geschäftsbereichen (vor Holding-Kosten) erwirtschaftete EBITDA stieg um 17 Prozent auf 31,3 Mio. Euro (Vorjahr: 26,9 Mio. Euro). Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) fiel mit 9,1 Mio. Euro schwächer aus als im Vorjahr (Vorjahr: 12,0 Mio. Euro). Das von den operativen Geschäftsbereichen (vor Holding-Kosten) erwirtschaftete EBIT stieg indes um 5 Prozent auf 17,5 Mio. Euro (Vorjahr: 16,6 Mio. Euro). Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 ist durch außerordentliche Effekte in Höhe von 9,5 Mio. Euro beeinflusst (Vorjahr: 7,0 Mio. Euro). Den größten Effekt stellen die durch die Akquisitionstätigkeit bedingten Abschreibungen aufgrund der vorgenommenen Kaufpreis-Allokationen gemäß IFRS (also Abschreibung der Auftragsbestände, Kundenstämme, Produkte) dar. Diese stiegen um 2,3 Mio. Euro auf 9,5 Mio. Euro (Vorjahr: 7,2 Mio. Euro). Der Allgeier Konzern konnte ferner außerhalb des fortgeführten Geschäfts aus dem in 2008 veräußerten Geschäftsbereich Personal Services einen Ertrag in Höhe von 5,1 Mio. Euro vor Steuern aus der Bewertung der nachlaufenden Ansprüche und Risiken realisieren. Zusammen mit dem Ergebnis vor Steuern aus dem fortgeführten Geschäft in Höhe von 6,1 Mio. Euro erzielte der Konzern damit insgesamt ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 11,3 Mio. Euro (Vorjahr 9,5 Mio. Euro). Nach Abzug aller Ertragsteuern erreichte der Konzern aus der Summe aus fortgeführtem und veräußertem Geschäft ein gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Mio. Euro höheres Periodenergebnis in Höhe von 8,8 Mio. Euro (Vorjahr: 5,3 Mio. Euro).

Das Ergebnis je Aktie einschließlich des veräußerten Geschäfts stieg um 92 Prozent von 0,52 Euro in 2011 auf 1,00 Euro im Berichtsjahr. Das um die Abschreibungen aus Akquisitionstätigkeit und weitere zu bereinigende Effekte mit außerordentlichem Charakter bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 46 Prozent auf 1,85 Euro (Vorjahr: 1,27 Euro).

Eckdaten der Bilanz

Das Eigenkapital stieg um 5,2 Mio. Euro auf 93,4 Mio. Euro zum 31. Dezember 2012 (Vorjahr: 88,2 Mio. Euro). Dem Allgeier Konzern standen zum 31. Dezember 2012 liquide Mittel von 38,9 Mio. Euro (Vorjahr: 31,9 Mio. Euro) zur Verfügung. Die kurz- und langfristigen Finanzschulden haben sich zum 31. Dezember 2012 auf 73,8 Mio. Euro erhöht (Vorjahr (inkl. Genussrechtsverbindlichkeiten): 41,4 Mio. Euro). Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 289,6 Mio. Euro (Vorjahr: 242,1 Mio. Euro). Wesentliche Faktoren für die Veränderungen in der Konzernbilanz waren die im Geschäftsjahr getätigten Akquisitionen der tecops personal GmbH sowie fünf weiterer Unternehmen, das im Februar 2012 am Kapitalmarkt platzierte Schuldscheindarlehen in Höhe von netto 69,0 Mio. Euro und die Tilgung eines bestehenden kurzfristigen Bankdarlehens in Höhe von 19,0 Mio. Euro sowie die Ablösung des On-Balance ABS-Programms von 10,6 Mio. Euro durch ein Off-Balance Factoring von Kundenforderungen in der gleichen Größenordnung.

Gewinnverwendung

Vorstand und Aufsichtsrat haben heute, am 17. April 2013, beschlossen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, aus dem im Jahresabschluss der Allgeier SE ausgewiesenen Bilanzgewinn per 31. Dezember 2012 in Höhe von 35.922.911,78 EUR eine Dividende in Höhe von 0,50 EUR je Aktie an die Aktionäre auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Ausblick

Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2013 für den Gesamtkonzern erneut ein nachhaltiges Wachstum im Umsatz und im Ergebnis. Allgeier beabsichtigt mit einer angepassten Strategie auf das insgesamt positiv eingeschätzte, aber sich weiter wandelnde Marktumfeld in der IT-Branche zu reagieren. Die stärkere Bündelung der Geschäftstätigkeit in Divisionen als größere unternehmerische Einheiten und die Fokussierung der Divisionen auf überdurchschnittlich nachgefragte Leistungsangebote und zum Teil Megatrends der Branche sollen dazu beitragen, dass Allgeier auch künftig überdurchschnittlich wachsen und die Chancen der fortschreitenden Konsolidierung in der Branche nutzen kann. Dabei soll verstärkt auf profitables Wachstum mit überdurchschnittlicher Verbesserung der Ergebniskennzahlen geachtet werden.

Der Geschäftsbericht 2012 wird am 26. April 2013 veröffentlicht und ist dann unter www.allgeier.com einzusehen.